Flow-in: Was ist das?

1. Flow-in ist die Eigenschaft der Vitalität selbst, sich in alle Bereiche, Tätigkeiten und in alle seienden Dinge einzugeben und sie zu beleben und mit Wirkkräfte auszustaffieren.
2. Flow-in ist eine Eigenschaft von Schul- und Lernverweigerern. Diese wollen von Schule oder Lernen nichts mehr wissen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, oder weil sie den Unsinn von Lernen-unter-Druck erkannt haben. Flow-in ist jene Besonderheit, welche bei Verweigerern macht, dass sie darauf warten, ihren Geist und ihren Einsatz wieder aktivieren zu können. Sobald sie in eine Umgebung gelangen, die frei von Druck ist und mit unbedingter Förderung und in hohem Bewusstsein arbeitet, wird das Engagement vom Flow wieder aktiviert und die Lern- und Schulungslust der Verweigerer erwacht wieder.
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3. Aus Punkt eins und zwei folgt: Flow-in ist eine Eigenheit der Vitalität, die darin besteht, dass der Fluss der Vitalität nicht zum verschwinden gebracht werden kann. Die Lebenslust kann verschüttet oder ihr Fluss versperrt sein. Sobald die Bedingungen aber wieder günstig sind, beginnt sie wieder aktiv zu werden. Die Sehnsucht stirbt nie.

4. Flow-in ist ein Schulungs-, "Erziehungs-" und Bildungs-Konzept, das der GasserSchule zugrunde liegt. Dabei werden alle Kinder, sowie deren Talente und Leistungen, aber auch deren Blockaden, Rebellionen und Störungen, die auftreten, gemäss diesem Flow-in-Prinzip begleitet. Im besondern profitieren die Gruppen der Lern- und Schulverweigerer von dieser Flow-in-zentrierten Begleitung; deshalb werden diese Gruppen auch "Flow-in-Gruppen" genannt.

5. Flow-in ist nicht nur ein Konzept und eine Theorie, sondern eine konkrete Praxis und eine dazugehörende Tropik. Tropik bedeutet, dass sowohl die Methoden wie die Handlungen der Lehr- und Begleitpersonen mit ihrer inneren Haltung übereinzustimmen haben. Es ist selbstverständlich, dass diese Übereinstimmung und das Bewusstsein der Personen in einer genügend grossen Resonanz mit den Strömungsformen des vitalen Flows zu stehen haben. Ohne diese Resonanz ist das beste Flow-in Konzept nichts wert. Flow gibt es nur, wenn Handlungen und personale Haltung im (genügend klaren) Ein-Klang stehen.

6. Flow-in ist ein Unterbereich der Flow-Wirklichkeit. Flow ist nicht nur das, was Wirklichkeit erfüllt, sondern der Flow ist jene dauernde elementare Strömung, die selbst Wirklichkeit schafft.

7. Flow ist ein zentrales Element des neuen Weltbildes der Weite. Es ist jenes Element, welches der Ausdruck der ewig wirkenden Energie ist. Andere zentrale Elemente sind: Bewusstheit, Non-Ego, Ressourcivität und die Strategie aller Lebensstrategien, d.h. Die vorderlistige Zuvorkommenheit.
8. Flow und Flow-in sind zentrale Bereiche der Ressourciven Pädagogik. Der Vorteil des Flow-Konzepts ist es, dass der Umgang mit Flow nicht ein Ideal darstellt, sondern dass die Ideen und Ideale des Flow bis in die kleinsten Verästelungen der konkreten Praxis hinein begleitet und geformt werden können. 

Eine Flow-gestützte Pädagogik verzichtete auf Moral, weil die Leitlinie des Flow und des Flow-in effizientere Gestaltung ermöglicht. Dank des Flow-Ansatzes wird Erziehung abgelöst durch die Lebensbildung, die tiefer und präziser ist, als die norm- und zielgestützte Erziehungstheorie und Erziehungspraxis sein kann. 

Der Umgang mit Flow bildet den dritten Bereich in der Reihe: Theorie-Praxis-Tropik. Tropik ist  jener menschliche Wirkbereich der nicht theoretisch ist (das Bewusstsein aber einschliesst), der nicht nur praktisch ist (die Praxis aber wirklich macht), sondern die fliessende Lebenskraft udn ihre Pfiffigkeit selbst zum Akteur und Träger der Wirklichkeit macht.

Der Einbezug der Tropik in den Bildungsbereich führt zur sogenannten Zubildung. Die Zubildung bildet nicht Wissen und Fähigkeiten aus, sie masst sich auch nicht an, dem Leben vorgreifen zu wollen. Die Zubildung weckt und begleitet die ungeheure Dynamik und Intensität, welche das Leben bieten kann, wenn die Umgangsformen, achtsam, präzise und unverstellt sind, und wenn das Leben nicht von den Handlungen und Gefühlen, nicht von Zielen und Verhalten her geformt wird, sondern von der dem Leben zugrunde liegenden Vitalität selbst.

Flow und Flow-in: Praxis und Theorie

Flow-in Gruppen geeignet für . . .  
Die GasserSchule am Bodensee führt eine Abteilung für sogenannte Flow-in Schüler / Schülerinnen. In diese Gruppe werden Jugendliche aufgenommen, die in anderen Betreuungsformen nicht mehr zum Lernen oder zur Schule finden. Das ist ein Angebot für Jugendliche oder Kinder, die für ihre Lernlust am bisherigen Ort keine Lebens- und Lernheimat finden und eine Pädagogik der Zuvorkommenheit brauchen.
Zielgruppen sind Jugendliche, die...
* als Schul- oder Lernverweigerer gelten
* "abgehängt" haben
* die zu ihnen passende Pädagogik nicht erhalten haben
* sensibel die Eigen- und Mitwelt wahrnehmen, aber sich mit dieser Sensibilität nicht in dieser Welt zurecht finden, oder die fordernde Erziehung nicht aushalten
* die vitalen Strategien wie Provokation oder radikales "Nein!"-sagen praktizieren, aber auf kein förderliches Verständnis stossen
* die einen Umgang und eine Praxis brauchen, die auf effizenter Förderlichkeit beruhen, jenseits von Druck, Kleinmacherei und Ausgrenzung
* die Betreuende brauchen, welche Verweigerung nicht als Widerstand, sehen, sondern den Ruf hören, der in der Verweigerung steckt. Der ruf heisst: "So nicht! Bitte findet den effizienten den sanften Weg!"

und für . . .
Als eng-bgleitete Gruppen sind die Flow-in Gruppen zudem geeignet für Kinder, respektive für Jugendliche, die...
* die Lern- und Entwicklungslust verloren haben oder deren Lernlust verschüttet wurde
* die Schule oder das Lernen verweigern
* die Selbstentwicklung, das Leben oder den Gehorsam verweigern
* offen und bewusst wahrnehmen, wann ihnen Sinn und wann ihnen Unsinn präsentiert wird
* einen Geist besitzen, der Wahrheit statt Täuschung braucht, der mit Echtheit auflebt und sich nicht mit Vorwänden abspeisen lässt - einen Geist der ernst genommen statt vertröstet werden will
* Verhaltens-Symptome aufweisen, die ungünstig gedeutet wurden, und deshalb auch von Sonderschulen oder Spezial-Förderungen nicht aufgelöst werden konnten
* eine hohe Sensibilität besitzen, aber in dieser konkreten Welt von Forderungen und Druck nicht zurechtkommen
* auf die gängigen Motivationsstrategien nicht ansprechen
* dringend die neue Pädagogik des Flow und der Vitalität brauchen

> zum Flow-Prinzip 
> Flow-Erleben 
> geeignet für . .
 

Die Charakteristik der Flow-in Gruppen
Die Flow-in Gruppen sind ein spezielles Angebot der GasserSchule. Flow-in heisst: zum Fliessen bringen. Die blockierte Lernlust wird in diesen Gruppen wieder zum Strömen gebracht. In diesen Gruppen werden Kinder und Jugendliche (Favoriten) betreut, die deshalb auffällig sind, weil sie - meist ohne aktiv zu stören - schlicht und einfach die Schule oder das Lernen verweigern. Oft ist ihre Verweigerung daraus entstanden, dass sie die traditionellen, direktiven Schulungen als unsinnig und lebensfeindlich empfinden. In der Flow-in Gruppe bekommen diese Lernenden (Favoriten) die Lust am Lernen wieder zurück. Deshalb liegt ihre Hauptaufgabe darin, wieder ins "Flow", in den Schwung des Lebens zu gelangen. Ist die Lust am Lernen, am Engement, am Mitmachen vorhanden, wird Lernen und mitdenken wieder möglich.

Zurück zur Lebenslust: Das neue Wohltun
Die Flow-in Gruppen sind Kleingruppen, die eine eigene Betreuungsstruktur haben. In diesen Gruppen entdecken Kinder oder Jugendliche (Favoriten) wieder, wie gut Lebenslust schmeckt, und wie wohltuend persönlicher Einsatz ist. Sie machen wieder die Erfahrung, dass Lernen, Wissenswerwerb, Entwicklung des freien Geistes und zwischenmenschliche Interaktion nicht eine Last sind, sondern gut tun. Sie erfahren in kleinen und in grossen Schritten, dass Vertrauen nicht ausgenutzt wird, und dass Bewusstheit, Offenheit und Provokationen ihrerseits nie in Sanktionen durch die Lehrpersonen münden, sondern, dass durch den neuen und pfiffigen Umgang mit "Störung" oder "Widerstand" ein neues, zuvorkommendes Lebensgefühl entsteht.

 

Flow-in und Widerstand

 Verweigerung - Angebot nicht Widerstand
Die Ressourcive Pädagogik stört sich nicht an den Widerständen und Verweigerungen, sondern sieht das grundlegende Anliegen, das in jedem Widerstand und in jeder Veweigerung steckt. Sie lässt sich von der Form (Härte, Opposition) der Verweigerung nicht beeindrucken, sondern nimmt die Energie, die im inneren Kern der Verweigerung steckt, auf. Sie nimmt auch die Verweigerung als das ernst, was sie wirklich ist, nämlich ein Symptom und ein Hilferuf und keine Tatsache. Weil sie diesen Ruf versteht, gelingt es ihr, den Ruf zu durchschauen und hinter dem Ruf den guten Grund für die Verweigerung zu erkennen, um dann ein solches Angebot zu machen, dass die Verweigerung dem Engagement weicht. Meist entsteht Verweigerung, weil Druck und Hierarchie, Falschheit und Bewusstlosigkeit herrschen. Die Alternative zur Produktion der Verweigerung besteht darin, den Jugendlichen druckfreie, aber hocheffiziente Alternativen zu Unechtheit und Faktenisolierung anzubieten.

Bekommt der Jugendliche Drohungsfreiheit, Ebenbürtigkeit, Echtheit und Bewusstheit angeboten und dies in der Weise des Flow, erwacht sein Geist wieder, die Seele erhält wieder Lust auf Arbeit und die Sehnsüchte des Schülers, der Schülerin beginnen wieder zu atmen. Dieses lebendige Atmen der Sehnsüchte wieder herstellen zu helfen, ist keine sonderpädagogische Massnahme, sondern ein elementarpädagogisches gewieftes In-Gang-Setzen der Lebenslust. Nicht Sonderpädagogik ist angesagt, sondern Tonagogik. Tonos ist der Schwung, der darauf wartet sich zu verwirklichen. Mit diesem Schwung zu arbeiten ist das zentrale Anliegen der Tonagogik. Gerade bei Schul-, Lern- oder Autoritätsverweigerern und auch bei hochsensiblen Jugendlichen weist das Flow-in Konzept Erfolge auf.

Tonagogik - geeignet für Flow-in-SchülerInnen

Tonagogen, nicht Sonderpädagogen
Die Ressourcive Pädagogik ist mit dem Flow-in Konzept in der Lage, Entwicklungen voranzubringen und pädagogische Aufgaben zu meistern, bei denen traditionelle Sonder- oder Heilpädagogik stehen bleibt oder die für herkömmliche Methodik zu viel Aufwand braucht. In den Flow-in Gruppen gelingt es Jugendlichen, die auch in Heimen oder Spezialschulungen sich nicht akzeptiert fühlten, wieder Tritt zu fassen.

Bedeutet das nun, dass die LernschöpferInnen eine sonderpädagogische Ausbildung brauchen, oder dass sie gar eine Sonderform der Sonderpädagogik brauchen? Eben gerade das bedeutet es nicht. Was für eine Ausbildung brauchen sie dann? Erstens ist es nötig, dass sie gewieft arbeiten können. Das heisst, sie können nicht nur methodisch und fachlich korrekt vorgehen, sondern auch stratagemisch denken und handeln (zum stratagemischen Denken vgl. Harro von Senger). Sie sind in der Lage, die Vitalität als Lehrmeisterin zu verstehen und zu nutzen, und sie praktizieren die Pädagogik des lebendigen Flow.

Diese Ausbildung ist kein Spezialfall der Leistungspädagogik und beruht nicht auf einem therapeutischen Ansatz, wie jener der Heilpädagogik. Viele Verweigerer sind nämlich gar nicht Krankheitsfälle, sondern haben das gesunde Empfinden dafür, dass Druck und Strafe, Tadel und Vorwürfe, dass Drohung und Hierarchie genau das Gegenteil bewirken, was sie als lernende und junge Menschen, brauchen. Sie brauchen das Erleben, dass Vitalität intensiv für sie wirksam ist, und dass die Kleinigkeiten der täglichen Arbeits- und Lebenswelt bewältigt werden können, ohne dass zwischenmenschliche Beziehungen belastet werden, oder dem Leistungsprodukt die Lebendigkeit geopfert werden muss.

Die Ressourcive Pädagogik macht es anders als die traditionelle Pädagogik. Die traditionelle Pädagogik ist zentriert auf Leistung und Fakten, auf Werte und Hierarchie. Sie arbeitet mit Belohnung und Bestrafung, mit richtig und falsch. Die Ressourcive Pädagogik arbeitet statt dessen mit der Basis von allem Lernen, mit dem Grund des Lebens, mit dem Ursprung der Intelligenz. Sie arbeitet mit der elementaren Lebenslust und dem grundlegenden Flow. Sie arbeitet mit Anerkennung statt bloss mit Lob, mit Zuvorkommenheit statt bloss mit Unterstützung, mit Atmosphäre statt bloss mit Leistung, mit Attraktivität statt mit Anstrengung, mit allsinnlicher Vitlaität statt mit der Härte von Zahlen und Fakten. Die ressourcive Praxis baut nicht nur auf das Leben, sondern auf die Lebenskraft, nicht nur auf die Leistungen, sondern arbeitet mit den subtilen psychischen und elementaren Energien, welche Leistung überhaupt real macht. 

Tonagogik heisst: Nicht tadeln sondern Attraktivität wirken lassen
Aufgrund der Arbeit mit den elementaren Vorgängen des zentralen Lebensanliegens gelingt den Tonagogen, was den Sonderpädagogen, Heilpädagogen oder Therapeuten versagt ist. Dieses Versagtsein liegt nicht an den Personen, sondern liegt daran, dass ihre Werkzeuge für die direkte Arbeit mit der Vitalität zu wenig geeignet sind.
Sonderpädagogik heisst: Schwierigkeiten zum Verschwinden bringen. Tonagogik heisst: die Lust an Engagement und Leben zirkulieren lassen; dann wird Leistungslust erwachen und die Erfolge sich einstellen. Die Defizite wachsen sich dann "von selbst aus" aus, so wie Vernarbungen langsam verschwinden, wenn Haut und Gewebe sich regenerieren können. Das Gegensätzliche zwischen heilpädagogischem und tonagogischem Ansatz liegt in Folgendem: In der Heilpädagogik behebt man Defizite, dann geht es den Lernenden danach wieder gut. Sie leben auf. In der Tonagogik aktiviert man zuerst die gesunde Vitalität, und als Kollateralnutzen verschwinden danach die Defizite.
Das ist der Grund warum die LernschöpferInnen nicht Therapeuten oder Experten für Sonderfälle sein müssen, sondern dass sie die MeisterschülerInnen der elementaren, gesunden Lebenskraft, der Vitalität sein müssen. Hier gibt es gewisse Paralleln zu Medizin und Homöopathie. In der Schulmedizin steht die Behebung der Defizite im Vordergrund, in der Homöopathie und der ayurvedischen Medizin hingegen geht es darum, die vitalen Kräfte und Prozesse zu aktivieren. Gelingt dies, so beheben sich die Defizite "von selbst". Helligkeit schaffen wir nicht, indem wir die Nacht bekämpfen, sondern das Licht anzünden.

Flow-in Gruppen: drei Wege

In der GasserSchule werden diese Schüler auf  drei verschiedenen Wegen integriert. 

Erster Weg: Der Flow-in Schüler, die Flow-in Schülerin  will Lernen udn ist in der Lage die neue Atmosphäre der Sanftheit und förderlichen Effizienz aufzunehmen. Die Lernlust stellt sich  "wie von selbst" ein. Dieser eintauchende Weg erlaubt die Teilnahme an den regulären Lern- und Vertiefungs-Veranstaltungen. 

Der zweite Weg gilt für jene Flow-in Schüler und Flow-in Schülerinnen, deren inneren Erfahrungsmuster jede Schulung überhaupt von sich weisen, und die unter "Schule" sich nichts Förderliches mehr vorstellen können. Ihr Platz ist in der sogenannten Schul-Schulungsgruppe. Sie erfahren Schulung, um wieder Lust an Schule und Schulung überhaupt zu bekommen. 
 
Der dritte Weg ist der zwei-Platz-Weg. Er besteht darin dass ein Flow-in Schüler, eine Flow-in Schülerin einen Platz sowohl in der Schul-Schulungsgruppe wie in der integrierenden Gruppe hat, und je nachdem das Schul-Schulungstraining mitmacht oder aber das Stoff-Lernangebot besucht.

Flow-in : "Was brauchts?" statt: "Was fehlt?"

Wir fragen nicht: Was fehlt der Flow-in Schülerin, was hat der Flow-in Schüler nicht? Sondern wir fragen: Was ist der Weg für diese Person? Welche Schulung braucht der Lernende? Welches Training braucht die Lernende? 
Ein Training kann ein Schüler auch allein absolvieren, z.B. Gedächtnistraining, Fussballtraining. Schulung hingegen eine Person nur in der Führung durch eine Betreuungsperson erhalten. Deshalb ist in der Schul-Schulungsgruppe ein Einzeltraining ohne Betreuung kaum erfolgreich. In der integrierenden Gruppe hingegen sind Lernverweigerer in der Lage, einen eigenen Weg zum Stoff zu finden und trainieren oft sämtliche Umwege, um ja nicht das tun zu müssen, was "Vorschrift" ist. Das heisst sie wollen lernen, aber fliehen des "Du musst lernen".

Flow-in und Indigo-Kinder resp. "neue Kinder"

Interessanter Weise ist das Flow-in Prinzip auch für Kinder günstig, die unter einem andern Namen bekannt sind. Kinder mit hohem Bewusstsein, hoher Wahrnehmugns-Sensibilität und anderem Verhältnis zur Härte und Sanftheit  haben die Tendenz, sich von dieser Tendenz zurückziehen zu wollen oder gar nicht in dieser Welt leben zu wollen, weil diese Welt zu viel Kleinlichkeit, zuviel Enge, zuviel Härte und zu wenig Lebensoffenheit zeigt. Für diese Kinder und Jugendlichen ist das Flow-in Vorgehen wie auf den Leib geschnitten. Zu dieser Gruppe gehören auch Kinder und Jugendliche, die unter verschiedensten Namen zusammenengfasst werden, wie etwa "Indigo"-Kinder, "Kristall"-Kinder, "neue" Kinder, "Licht-"boten. Wie immer man solche Kinder nennt, und von welcher Deutung deren Fürsprecher auch immer ausgehen ("Lenker von morgen", "Boten der Weisheit anderer Welten"), so brauchen diese Kinder und Jugendlichen eine Pädagogik, die ihnen Wege zeigt, wie sie in dieser konkreten - oft kleinlichen Welt - leben können, sich bewegen lernen und eine Position finden, die es ihnen erlaubt, an der lebendigen Zukunft der Menschheit und an der Entwicklung der Kulturen mitzuarbeiten.

Selbst wenn diese "neuen" Kinder rebellisch werden und die hartnäckigste Oppositon betreiben, so tun sie dies, weil sie nicht nur gegen die Härte, den Druck und die Zwang sind, sondern weil sie in positiver Weise die Sanftheit, die Einladung der Lebendigkeit  und die faire Atmosphäre wollen, suchen und brauchen. Diese Kinder lassen ihre Opposition augenblicklich fallen, wenn sie die Flow-Atmosphäre erfahren. Um dieses Flow-in umzusetzen ist die Ressourcive Pädagogik der Königs-Weg. Die Flow-Kommunikation ist dabei so etwas wie ein notwendiges "Standardverfahren". Die GasserSchule am Bodensee (Kindergarten bis 10. Schuljahr) bieten die konkrete Umsetzung an.